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FSV Mainz 05 bildet Kinderfußballtrainer durch ein erfolgreiches Projekt aus

Im Rahmen des Football Club Social Alliance schließt der FSV Mainz 05 ein Ausbildungsprojekt von Fußballtrainern für Kinder ab.

Letzten November reisten die Instruktoren der Football Club Social Alliance (FCSA) mit dem Ziel nach Ruanda, junge Geflüchtete aus Burundi und der Demokratischen Republik Kongo zu Fußballtrainern für Flüchtlingskinder auszubilden. In der zweiten Oktoberwoche 2018 konnten sie nun die einjährige Young Coach-Ausbildung mit Erfolg beenden und 85 Frauen und Männern ihr Trainerzertifikat überreichen. Mit dem Gelernten bieten die stolzen Absolventen fortan für tausende Kinder Fußballaktivitäten und Lernspiele an und unterstützen sie darin, Gewalt- und Drogenproblemen in den Flüchtlingscamps aus dem Weg zu gehen, Stress abzubauen und Traumata zu verarbeiten.

Das Land im Herzen Afrikas bietet zurzeit rund 170.000 Flüchtlingen Zuflucht vor Krieg und Konflikten. Dazu gehören auch die 85 jungen Frauen und Männer aus Burundi und der Demokratischen Republik Kongo, welche die FCSA in enger Zusammenarbeit mit dem UNO-Flüchtlingshilfswerk UNHCR und der Scort Foundation im Verlaufe des letzten Jahres zu Young Coaches ausgebildet hat.

Die Young Coach-Ausbildung in Ruanda war mit 85 Absolventen das bisher umfangreichste Projekt der FCSA und machte den Einsatz aller sechs FCSA-Clubs (FC Basel 1893, SV Werder Bremen, Bayer 04 Leverkusen, FK Austria Wien, FC Schalke 04 und 1. FSV Mainz 05), Scort und UNHCR notwendig, um die große Anzahl Young Coaches auf ihre anspruchsvollen Aufgaben in den Flüchtlingslagern vorzubereiten.

Das gemeinsame Engagement hat sich gelohnt und zeigt schon jetzt eine große Wirkung in den Camps. Die Young Coaches haben bereits über 160 weitere Flüchtlinge dazu motiviert und sie darin unterrichtet, als Trainer und Mentoren für Kinder zu agieren. Zusammen organisieren sie regelmäßig Fußballaktivitäten für über 4.000 bedürftige Kinder, denen sie nicht nur ermöglichen, mit anderen Kindern Spaß zu haben, sondern sie auch aktiv vor Drogenkonsum und Gewaltakten in den Camps zu schützen.

Stephan Bandholz vom 1. FSV Mainz 05 hat die Young Coaches während des dritten und letzten Ausbildungsmoduls in Ruanda als Instruktor mit Begeisterung begleitet. „Die Teilnahme an diesem Projekt ist eine Bereicherung für jeden Instruktor und die gesammelten Eindrücke und Erfahrungen werden mich nachhaltig prägen. Durch das Engagement von Mainz 05 können wir über den Fußball wichtige Werte vermitteln, die nicht nur auf dem Spielfeld für alle wichtig und vor allem hilfreich sind. Es ist beeindruckend wie leidenschaftlich und liebevoll die Young Coaches mit den Kindern in den Camps umgehen, welche Freude sie versprühen und welchen Eindruck sie hinterlassen. Ohne Berührungsängste, ohne Vorurteile und ohne Angst werden Kinder unter schwierigsten Bedingungen über den Fußball zusammengeführt und erhalten bewusst und unbewusst eine Ausbildung, welche sie für ihr Leben prägen wird. Ich habe größten Respekt vor der Arbeit und wünsche den Young Coaches alles Gute für ihre Zukunft.“

„Wir freuen uns sehr, seit diesem Jahr Teil der Social Alliance zu sein und somit gemeinsam mit den anderen Clubs einen wertvollen Beitrag für Menschen in schwierigen Lebenssituationen leisten zu können. Das gerade abgeschlossene Projekt in Ruanda zeigt besonders eindrücklich, wie wichtig die Arbeit vor Ort ist und wie unmittelbar sie das Leben der Flüchtlingskinder positiv beeinflussen kann“, ergänzt Stefanie Reuter, Leiterin CSR beim 1. FSV Mainz 05.

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