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Feinde: Hostiles mit neuen Featurette verfügbar

Noch vor gar nicht langer Zeit schien es, als habe das Western-Genre ausgedient. Dieses Stück filmische US-Kultur konnte aber ein erstaunliches Comeback auf der großen Leinwand feiern.


Jetzt ist neben umfangreichem EPK-Material auch das spannende Featurette „Actors“ auf dem Presseserver verfügbar, das einen interessanten Blick hinter die Kulissen gewährt.

Das von Regisseur und Drehbuchautor Scott Cooper („Crazy Heart“, „Black Mass“) inszenierte Epos bedient sich dabei nicht der oftmals klischeehaften Darstellungen von Ureinwohnern und Besiedlern klassischer Western, sondern ist um eine differenzierte Darstellung bemüht. Statt eines schlichten Gut-Böse-Schemas geht es, wie Oscar-Preisträger Christian Bale es formuliert, „um Menschen mit unumstößlichen Überzeugungen, denen plötzlich der Boden unter den Füßen weggezogen wird.“

In der Featurette verrät Cooper zudem, dass die Intention, in diesem Western-Drama neben einem hohen Maß an Authentizität auch in der heutigen Zeit äußerst relevante Themen wie Menschlichkeit, Ungleichheit oder Verlust zu verarbeiten, für ihn leitend war. Die Tiefe des Films ist auch für Hauptdarstellerin Rosamund Pike ein Punkt, der Feinde: Hostiles von anderen Genre-Vertretern abhebt: „Wir hatten Pferde, Schießereien, weite Landschaften, aber mehr noch als ein Western ist es ein existentieller Film.“

Um diesen hohen Ansprüchen gerecht zu werden, war es für den aus dem US-Staat Virginia stammenden Filmemacher eminent wichtig, mit Schauspielern arbeiten zu können, die seine Ideen und Vorstellungen darstellerisch präzise umzusetzen imstande waren. Mit Christian Bale, Rosamund Pike, Wes Studi, Paul Anderson, Timothée Chalamet und anderen konnte Scott Cooper eine Besetzung gewinnen, die diese Bedingungen mit Bravour erfüllt und es ihm möglich machte, in Feinde: Hostiles „die Tiefen der menschlichen Psyche auszuloten.“

Die pointierten Konversationen in möglichst unverfälschter Sprache waren für Cooper einer der Schlüssel, um die Aussage des Films zu transportieren: „Mein Ziel ist es immer, Filme zu machen, die authentisch für die Ära sind, vor allem die Dialoge.“

Um dem Cast und der Crew ein noch besseres, intensiveres Gefühl für die Situation der Figuren auf ihrer langen und beschwerlichen Reise zu geben, drehte Scott Cooper die einzelnen Szenen von Feinde: Hostiles zudem in chronologischer Reihenfolge.

Dabei achtete der Regisseur darauf, dass trotz der Strapazen eine gute Atmosphäre am Set herrschte und die Schauspieler sich ermutigt fühlten, ihre Vorstellungen der von ihnen dargestellten Charaktere einzubringen: „Scott ist so außergewöhnlich, er gibt einem das Selbstvertrauen, einfach alles auszuprobieren. Gleichzeitig fühlt man sich total unterstützt, beschützt und sicher“, schwärmt Rosamund Pike von den Dreharbeiten.

So gelang es Cooper, die, wie er selber formuliert, bisher größte Herausforderung seiner Karriere zu meistern und alle Beteiligten, die während der Entstehung nicht nur physisch, sondern auch emotional stark gefordert waren, zu Höchstleistungen zu pushen. Das Ergebnis wird nicht nur Westernfans tief beeindrucken.

Kinostart: 31. Mai 2018

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