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PC im Test: Die Sims 4 – Die verrückte Welt der Sims in StrangerVille

Jeder kennt sie jeder liebt sie und das sind Die Sims, einer der beliebtesten PC-Spiele wo es möglich macht sich seine eigene Welt zu schaffen. Natürlich gibt es auch wieder ein neuer DLC mit dem Namen StrangerVille. Wir haben für euch das Spiel unter Lupe genommen und auf Tuchfühlung durchgespielt.

Singleplayer

Der Name des Packs StrangerVille kommt nicht umsonst. Als wir unseren Charakter erstellt hatten, ging es gleich richtig los. Die Stadt in StrangerVille ist eine kleine Wüstenstadt die aufgeteilt wird in eine Talsiedlung und eine Bergsiedlung. StrangerVille begann damit, dass wir unseren Charakter in eines der Häuser einziehen lassen. Wie im normalen Spiel begrüßten uns die Nachbarn jedoch merkten wir schon beim Eintreffen der Nachbarn das etwas nicht stimmte. Ihre Begrüßung war sehr skurril, den die Nachbarn sagten zu Anfang ,,Schließe dich uns an, iss die Frucht der Mutter und finde Frieden.”

In diesen Moment dachten wir uns schon das in StrangerVille doch etwas Gruseliges auf uns zukommen könnte. Die Bewegungen die die Nachbarn dazu machten, machte die Situation nicht besser. Die Charaktere bewegten ihre Körper in alle Richtungen, der Kopf war stets zur Seite geneigt und sie heben die Arme immer wieder nach oben.

Nachdem die Nachbarn verschwanden konnten wir uns entscheiden, ob wir uns um unseren Sim kümmern, also Bedürfnisse versorgen und eine Arbeit suchen oder das Geheimnis über StrangerVille nachgehen. Wir entschieden uns für das Geheimnis. Erster Anhaltspunkt war die Stadtkarte. Dort konnten wir wählen ob wir zur Bibliothek oder zur Bar möchten. Je nachdem für was man sich entscheidet, kann man mehr Informationen von Wissenschaftlern oder Militärleuten erfahren. Nach dem ersten Gespräch bekamen wir die erste Aufgabe nach Hinweisen zu suchen und schon begann das Abenteuer in StrangerVille.

Wir mussten viele Menschen befragen und viele Dinge sowie hinweise suchen um in der Story weiter zu kommen. Wichtig war auch die Bindung zu den anderen Sims, da wir viel mit ihnen arbeiten müssen. Es gab auch Möglichkeiten um in der Story weiter zu kommen. Unser Sim arbeitete im Militär und kam somit schneller an Informationen über die ganze Stadt. Wir fanden heraus das unten im Tal die Sims lebten, die verrückt geworden sind und oben in der Bergsiedlung die Menschen die sich vor der Verrücktheit noch retten konnten. Überwiegend leben dort die Wissenschaftler, Militärangestellte und Verschwörungstheoretiker. Im Laufe des Spiels werden immer mehr Einwohner verrückt, und es tauchen viele ähnliche Fleischfressende Pflanzen auf um die wir uns auch kümmern müssen. Wenn wir uns gut um die Pflanzen kümmern, bekamen wir einen Samen den wir erforschen können. Damit können wir herausfinden warum die Menschen so gravierend verrückt geworden sind.

Gameplay

Das DLC ist sehr gut zu spielen, der Name hat was mit der Erweiterung und dem Inhalt zu tun. Was sehr beeindruckend ist, die Darstellung der Stadt. Jedoch müssen wir bemängeln das in der Stadt überwiegend Wüstenpflanzen sind, jedoch vereinzelt an Stelle, wo wenig oder kein Wasser vorhanden ist, wo normalerweise Blumen wachsen. Uns sind ebenfalls minimale Animationsfehler aufgefallen, zum Beispiel das bei gewissen Gesten der Stadtbewohner die Gliedmaßen sich unrealistisch bewegen oder die Kleidung sich der Animation nicht anpasst.

Grafik und Sound

Das Spiel läuft sehr flüssig, und die Realitätsnahe Gestaltung des Spiels verbessert sich. Am Sound hat sich nicht viel verändert, passend zum DLC machen die Charaktere spezielle Bewegungen und Geräusche. Außer kleine Animationsfehler der Kleidung oder des Körpers. Die Stadt erinnert an eine Apokalypse. Ein paar Häuser sind auf der Karte so dargestellt als wären sie nur als Unterschlupf gedacht und nicht zum Wohnen. Was besonders hervorsticht ist das zerstörte Flugzeug, dass das Zuhause einer der Bewohner ist.

8/10

Fazit:

Ein Pro im Addon, ist das wir je länger wir uns in der Stadt aufhielten sich unser Sim auch allmählich ins verrückte veränderte und sich den anderen Bewohnern anpassten. Was besonders hervorstach war aber die Veränderung der Schrift im Ladebildschirm sowie im Spiel. Wir nahmen das Aussehen auch etwas genauer unter die Lupe und erkannten viele kleine, sehr realistische Details. Ein gutes Beispiel sind die Ranken die Überall in der Stadt wachsen, sie sind sehr realitätsnah dargestellt und nicht so dargestellt, dass sie alles verschlingen. Was uns aber am meisten erfreut hat war, dass die Stadt aus Sims 2 von Strangetown inspiriert wurde. Somit hatten wir ein kleines Stück Nostalgie im Spiel.

Jedoch hat das ganze Pack auch ein paar Hacken. Durch das Verhalten der Sims in StrangerVille könnte das verstörend auf jüngere Spieler wirken, die sich das Pack gekauft haben. Des Weiteren kommt noch hinzu das ein häufiger Ortswechsel nötig ist um in der Story voran zu kommen. Auch wenn kein Weg darum herumführt müssen sich um die Bedürfnisse der Sims auch gekümmert werden, und wenn dies nicht geschieht stirbt natürlich der Sims und man muss komplett von vorne anfangen. Also sollte der Spieler darauf stark achten das sein Sim nicht stirbt.

Pro:
– Veränderung des Charakters und Aussehen des Spiels je länger man sich in StrangerVille aufhält
– Realitätsnahe Details
– Die Stadt wurde inspieriert von Strangetown aus Sims 2

Contra:
– Verhalten der Bewohner könnte unangenehm auf jüngere Spieler wirken
– Sehr häufiger Ortswechsel
– Kompletter Neuanfang der Quests bei Tod deines Charakters
– Kein Multiplayer

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