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Quelle: Electonic Arts

Tests

PlayStation 4 Pro 4K HDR im Test: Need for Speed: Heat – Legal oder Illegal? Hauptsache der Asphalt glüht.

Wie sich Need for Speed: Heat bei uns über den Bildschirm bewegt, erläutern wir euch in unserem folgenden Test auf der PlayStation 4 Pro in 4K und HDR.

Röhrende Auspuffrohre, quietschende Reifen, aufgemotzte Straßenwagen und eine noch unbekannte Stadt die erkundet werden möchte. Hierbei kann es sich nur um den legendären Racer Need for Speed handeln. Der Streetracing Titel, welchen es nun schon seit 1994 auf den Bildschirmen der Rennsportbegeisterten Fans gibt, schlägt nun im Jahr 2019 mit seinem 25. Titel zu. Dieser trägt den Namen Need for Speed: Heat und wird wohl wieder einiges zu bieten haben.

Singleplayer/Multiplayer

Zum Start der Kampagne in Need for Speed: Heat haben wir direkt wie bei den Vorgängern gewohnt die Möglichkeit uns direkt hinter das Steuer zu setzen. Wir begeben uns direkt in ein Rennen mit dem gelben Cover-Wagen und stellen uns den gegnerischen Boliden. Der neue Ableger der Need for Speed Reihe verschlägt und in die hübsche Stadt Palm City, welche Miami sehr ähnelt. Nicht nur Gegner, sondern auch an die Polizei hat das schwedische Entwicklerteam von Ghost Games gedacht. Man wird wieder nach einem rüpelhaften verhalten auf der Strecke gejagt. So kennen wir das ja von den letzten Ablegern von Need for Speed.

Beschäftigen wir uns weiter mit der Kampagne. Hierbei dürfen wir uns nach der ersten Tuchfühlung mit den Wagen einen der zwölf vorgestellten Charaktere auswählen. Hierbei stehen uns einige Herren und Damen zur Auswahl bereit. Hierbei fiel uns auch auf, dass auch Markenkleidung wie Adidas bereitliegen. Wenn wir es genau nehmen hat jeder Spieler den Zugriff auf 155 Hosen,117 Frisuren,195 Oberteile, 82 Accessoires und 78 Schuhe. Also nicht nur den Boliden kann man bei Need for Speed: Heat tunen.




Es gibt also sehr viel zu tun in Palm City. Man wird hier in zwei unterschiedliche Racing-Welten antreten dürfen. Genaugenommen fahren wir mit einen der insgesamt 130 lizenzierten Wagen bei Tag und bei Nacht über die Karte. Ein dynamischer Wechsel erfolgt hier leider nicht, kann aber jederzeit Manuell über das Menü via Knopfdruck durchgeführt werden. Aber das Ganze hat auch einen Sinn, denn am Tag fühlt man sie wie bei den Straßenrennen von Need for Speed: Pro Street und in der Nacht fühlt es sich wie ein Need for Speed: Underground an. Am Tag können wir bei den vielen unterschiedlichen Rennen Geld verdienen, wobei wir in der Nacht unseren Rang erhöhen, welcher sich bei Need for Speed: Heat in REP-Punkte widerspiegelt. Nun geht es wie bei den Need for Speed Ablegern gewohnt darum die besten Fahrer zu schlagen. Hierbei die Legalen Rennen am Tag und die spektakulären und illegalen Rennen bei Nacht. Schlage alle Gegner, um König von Palm City zu werden.

Der Multiplayer-Bereich von Need for Speed: Heat lässt euch unter anderem eine Party erstellen, in welche ihr eure Freunde aus eurer Liste einladen könnt um gemeinsam Palm City unsicher zu machen. Weiterhin besteht auch die Möglichkeit andere Spieler über ihre ID in das laufende Spiel einzuladen. Dabei können dann verschiedene Herausforderungen gestartet werden, welche euch am oberen rechten Bildschirmrand angezeigt werden. Fahrt ihr selbst ein Event auf der Karte an, wählt ihr unter Solo spielen, beliebiges Event starten oder Party herausfordern aus. Sehr nett finden wir hier, dass man sich mit den zusätzlichen Herausforderungen jede Menge Geld und REP-Punkte erfahren kann. Jeder Spieler hat bei einer Herausforderung 60 Sekunden Zeit dem gewählten Event beizutreten.

Gameplay

Wie fühlt sich der neue Titel Need for Speed: Heat aus der Feder von Ghost Games an? Also da wir ja bisher so gut wie jeder Teil der gekrönten Serie spielen konnten lehnt sich das Fahrverhalten sehr an Need for Speed: Payback und dem letzten Need for Speed an. Natürlich geht es wieder ganz klar in die Richtung Arcade Racer. Aber das ist eigentlich auch nicht weiter schlimm, da man es nicht anders von der Serie kennt. Vergleiche mit einem Gran Turismo sind hier eher fehl am Platz. Anfühlen tut es sich wieder sehr intensiv, da man wieder mit ordentlich Dampf über die Straßen von Palm City brettert. Das Driften sollte man hierbei auch nicht unterschätzen, denn so leicht wie man sich das manchmal vorstellen mag ist es nicht. Ein ordentliches Gefühl bei halten des Boliden in den Kurven ist das A und O eines Drifts. Haltet ihr den Wagen ordentlich in der Kurve, so könnt ihr auch mit Vollspeed und gegebenen NOS Turbo ordentlich auf die Gerade ziehen. Wir haben nach einigen Versuchen unseren BMW M3 einigermaßen gut in Griff und arbeiten an einem nahezu perfekten Handling.

Für jeden Spieler stehen in den Kategorien der Wagen Classic Cars, Cabriolets, Pickups, Coupes, SUV´s, Kompaktsportwagen, Rallyewagen, Muscle Cars, Leistung, Sportwagen, Supersportwagen und die Hypercars zum Kauf ab einem bestimmten Level bereit. Marken-technisch haben wir hierbei Aston Martin, Audi, BMW, Chevrolet, Dodge, Ford, Ferrari, Honda, Königsegg, Lamborghini, Mercedes, Mitsubishi, Nissan, Porsche, Subaru, Volkswagen und einige mehr beim Autohändler stehen, welche von den Spielern gekauft werden können.

Im Bereich Tuning sind eigentlich keine Grenzen gesetzt. Ob einen neuen Motor, frische Bremsen, Differenziallager oder eine prallgefüllte Flasche NOS. Hier dürft ihr alles einbauen was euch am Herzen liegt. Das Erreichen bestimmter REP-Punkte-Level schaltet ihr weitere Teile frei. Neben den Getriebeteilen dürfen auch Optische-Aspekte nicht fehlen. Einen frischen Lack, neue Decals, Neon-Röhren, Reifenqualm, Nitro-Farbe oder ein neues Nummernschild findet ihr auch in der Garage.

Grafik und Sound

Gut das wir hierbei fast alle Szenarien zum Wetter vorfinden. Wir konnten uns am Tag bei strahlender Sonne oder in der Nacht bei strömenden Regen auf den Straßen von Palm City bewegen. Hierbei entstand für uns natürlich ein toller Vergleich. Die Belichtung und Spiegelung schauen in beiden Verhältnissen richtig gut aus. Wobei uns die Nacht mit den vielen Lichteffekten der Straße und Gebäude etwas mehr fasziniert hat. Need for Speed: Heat bietet aber noch viel mehr. Das Wichtigste ist wohl für alle Spieler ein flüssiger Ablauf, welchen man zu 100% geboten bekommt. Die Framerate brach in keiner Situation bei uns aus. Ein wirklich tollen Spielerlebnis wird einem hier geboten.




Man darf definitiv nicht das Open-World Erlebnis vergessen. Denn hierbei ist meistens die Grafik nicht so detailliert wie bei einem vorgegebenen Spiel. Dennoch schaut der Titel wirklich toll aus. Ob es Palmen sind, Lichteffekte die in den Himmel strahlen oder das glänzende Wasser. Wir sind zu mindestens beeindruckt, was man aus einem Rennspiel alles zaubern kann.

Die Soundkulisse beginnt bei uns direkt mit dem Radio. Was eine gute Auswahl vom Team hinter Need for Speed: Heat für den Soundtrack gewählt hat, erkennt man schon an den hochkarätigen Namen: 2 Chainz, A$AP Ferg, BJ the Chicago Kid, Toro y Moi, Diplo, Bonobo, Denzel Curry, French Montana, post Malone, Cardi B und viele mehr. Außerdem sind Tracks für die Spielmusik vom brasilianischen Komponisten Pedro Bromfman enthalten. Diesen Herren kennt man für seine musikalische Unterstützung bei den Netflix Titeln Narcos und Elite Squad.

Veröffentlichung: 08.11.2019 Publisher:  Electronic Arts Entwickler: Ghost Games Altersfreigabe: 12 Jahren Genre: Rennspiel Plattformen: PC, PlayStation 4, Xbox One Kauflink: Need for Speed: Heat

9/10

Fazit:

Neben dem umfangreichen Angebot an Inhalten wie den vielen Fahrzeugen, Anpassungsmöglichkeiten, Kleidungsstücken und Events, sind wir sehr angetan von den Möglichkeiten die uns der diesjährige Titel Need for Speed: Heat bietet. Die Geräuschkulisse ist in allen Bereichen gut umgesetzt worden, so dass sich diese gut mit den Bildereignissen paart. Im Großen und Ganzen kann man den Titel jedem Neueinsteiger oder auch eingefleischten Need for Speed-Fan mit einem guten Gefühl ans Herz legen.

Pro:

– Eine gute Grafik mit tollem Tag-und-Nachtaktivitäten
– Nette Karte (Palm City)
– Gute Anpassungsmöglichkeiten
– Einige Sammelobjekte und Events

Kontra:

– Polizei in manchen Lagen nicht ganz auf Augenhöhe
– Schadensmodell etwas schwach

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