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Jack Huston, Director Timur Bekmambetov and Morgan Freeman on the set of Ben-Hur from Paramount Pictures and Metro-Goldwyn-Mayer Pictures.

Kino & TV

Der Charme der britischen Schauspieler – BEN HUR

Die Neuverfilmung eines der monumentalsten Werke der Filmgeschichte, BEN HUR, trumpft nicht nur mit modernsten Effekten und spektakulärer 3D-Action auf, sondern ist – wie seinerzeit auch viele Filme aus der goldenen Ära Hollywoods – mit jungen, britischen Schauspieltalenten besetzt. In BEN HUR spielen sie in den Hauptrollen ihren Insel-Charme voll aus: Jack Huston, Toby Kebbell und Nazanin Boniadi.

Doch was macht britische Schauspieler vor der Kamera so überzeugend, so markant? Es ist wohl die Mischung aus britischer Ironie, „gentlemaneskem“ Charme bzw. „ladyliker“ Eleganz und einer angeborenen, anmutigen Bühnenpräsenz. Deswegen möchten wir die drei Hauptdarsteller von BEN HUR genauer vorstellen.

Jack Huston (Judah Ben Hur)

Jack Alexander Huston ist ein waschechter Londoner Junge. Geboren am 7. Dezember 1982, ist er nicht nur ein Sprössling des britischen Hochadels, sondern auch väterlicherseits kein unbeschriebenes Blatt der Filmgeschichte. Sein Großvater war kein geringerer als der legendäre Filmregisseur John Huston (u.a.: SPUR DES FALKEN, 1941 / AFRICAN QUEEN, 1951) und sein Urgroßvater der Schauspieler Walther Huston. Dazu ist er der Neffe der Schauspieler Anjelica Huston und Danny Huston. Bereits mit sechs Jahren, als er bei einer Schulaufführung den Peter Pan mimte, war für ihn klar, was er später beruflich machen wollte.

In dem Horrorfilm DEAD NEXT DOOR (2005) gab er sein Kinodebüt, bevor er sich in SHRINK (2009) und BOOGIE WOOGIE (2009) von seiner komischen Seite zeigte. Seit seinem ersten Blockbuster, ECLIPSE – BIS(S) ZUM ABENDROT (2010), häufen sich kleine und große Auftritte in international erfolgreichen Kinofilmen. Allein dieses Jahr sahen wir ihn bereits in STOLZ UND VORURTEIL & ZOMBIES (2016), THE YELLOW BIRDS (2016) und in THEIR FINEST HOUR AND A HALF (2016). In der Neuinterpretation von BEN HUR spielt er die Hauptrolle. „Es hat lange gedauert, den perfekten Judah Ben Hur zu finden. Wir brauchten einen Schauspieler, der nicht nur gut aussieht, sondern neben einer aristokratischen Ausstrahlung auch eine erkennbare Liebe zu seinen Mitmenschen mitbringt. In Jack fanden wir all diese Eigenschaften vereint“, so Timur Bekmambetov.

Toby Kebbell (Messala)

Tobias Alistair Patrick Kebbell wurde am 8. Juli 1982 als viertes von fünf Kindern in South Elmshall, Yorkshire geboren. Seinen ersten großen Auftritt vor der Kamera hatte Kebbell 2004 in BLUTRACHE – DEAD MAN’S SHOES. Vor allem für Historienfilme und Actionkino schien er eine perfekte Besetzung zu sein. So war er noch im selben Jahr in ALEXANDER an der Seite von Colin Farrell zu sehen, gab sich in Guy Ritchies ROCK’N’ROLLA (2008) die Ehre und trat 2010 neben James McAvoy in DIE LINCOLN VERSCHWÖRUNG auf. In den Jahren darauf folgten weitere Rollen in PLANET DER AFFEN: REVOLUTION (2014) und FANTASTIC FOUR (2015).

Dass er auch ein Talent für ruhige und dramatische Rollen hat, bewies er in Woody Allens MATCH POINT (2005) und erhielt für seine Darstellung in Anton Corbins CONTROL (2007) den BAFTA-Award als „Bester Nebendarsteller“. Damit war Kebbell die perfekte Besetzung des Messala im neuen BEN HUR: „Toby brachte alles für diese Rolle mit. Die Figur an sich ist schon interessant, aber Toby ließ seinen angeborenen Sinn für Humor, den er auch jeden Tag am Set bewies, in die Rolle einfließen. Messala ist ein finsterer Typ, aber Toby gab ihm eine gewisse Leichtigkeit und machte ihn dadurch noch komplexer“, so Produzent Duncan Henderson.

Nazanin Boniadi (Esther)

Nazanin Boniadi ist iranischer Herkunft und wurde am 22. Mai 1980 in Teheran geboren. Aufgewachsen ist sie jedoch in London. Für ihr Studium der Biologie, das sie später mit dem Grad Bachelor of Science an der University of California (UCI) abschloss, zog sie in die Vereinigten Staaten. Tatsächlich schien sich zunächst ihr Lebenslauf in eine ganz andere Richtung fern der Schauspielerei zu entwickeln. Erst im Jahr 2006 entschied sich Boniadi, ihre Karriere als Medizinerin und Biologin zu beenden und sich der Schauspielerei zu widmen. Ihre erste große Rolle orientierte sich noch sehr an ihrer ursprünglichen Karriere: 119 Folgen lang spielte sie von 2007 bis 2009 Leyla Mir in der TV-Soap Opera GENERAL HOSPITAL. Danach war sie in bekannten TV-Serien wie HOW I MET YOUR MOTHER (2011 & 2014) und HOMELAND (2013-2014) zu sehen. Ihren ersten Auftritt in einer großen Kinofilmproduktion hatte sie in IRON MAN (2008). Mit der tragenden Rolle der Esther, der Frau von Judah Ben Hur, erhält sie dieses Jahr in Bekmambetovs Hommage an einen der größten Klassiker der Filmgeschichte die Möglichkeit, sich unter den Stars der Branche zu etablieren.

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REGIE: Timur Bekmambetov
DREHBUCH: Keith R. Clarke und John Ridley
BESETZUNG: Jack Huston, Toby Kebbell, Morgan Freeman, Rodrigo Santoro, Nazanin Boniadi, Ayelet Zurer, Sofia Black D’Elia u. a.
PRODUKTION: Sean Daniel, Mark Burnett, Joni Levin und Duncan Henderson

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