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PlayStation 4 Pro 4K HDR im Test: Call of Duty: WW2

Der nächste Shooter in diesem Jahr wurde von Activision mit der Reihe zu Call of Duty: WW2 veröffentlicht. Einige Gamer schreiben schon, das Call of Duty: WW2 einen schlechten Start hingelegt hat. Wir haben das Spiel für euch getestet und schauen nach was genau dahintergesteckt.

Singleplayer

Die Kampagne ist ein großer Bestandteil der Call of Duty-Reihe und darf natürlich auch nicht im neuen Teil fehlen. 1. September 1939 begann der Aufbau des 2. Weltkrieges. Die Geschichte beruht sich auf teilweisen realen Geschichten. Unser Hauptcharakter Daniels ist unser Held und kämpft sich durch Himmel und Hölle. Taktische Spielweisen müssen diszipliniert durchgesetzt werden um vorwärts zu kommen. Während wir uns in Paris durchkämpfen, kommt es zu einem Konflikt zwischen Private Zussman und den Deutschen, denn Daniels hat nur einen Weg und zwar ihn schnell aus den Bunkern zu retten. Nach dem D-Day sind auch wieder 7 Wochen vergangen und brechen nun aus der Normandie. Soldaten glaubten unter der Operation Cobra, sie wären bald frei. Doch Sergeant Pierson nimmt anscheinend auf Zussman keine Rücksicht. Was die Story alles in sich hat, solltet ihr selber erfahren. Wir wollen euch die besten Szenen in der Kampagne nicht entnehmen. Der Spielspaß sollte bis zum Schluss selber erspielt werden.

Mehrspieler

Tauchen wir tiefer ein in das Spielgeschehen im Multiplayer. Gezielte Schüsse haben wir bereits schon erlernt. Sehr gut ist das Hauptquartier gelungen. Wer seine Freunde als Hoster einladet, bekommt alle seine Freunde in sein eigenes Hauptquartier. Warum das so eingebaut worden ist, hat einen simplen Grund. Wir können den Freunden zeigen wie gut wir auf dem Schießstand sind und haben dazu jede Menge Munition um alles zu erreichen. Bevor wir jedoch zusammen am Schießstand Punkte abräumen können, muss du deinen Freund als Aufgabe empfehlen. Das geht einfach indem ihr vor ihm steht. Viele Aufgaben können im Hauptquartier erledigt werden, damit wir Vorratskisten erhalten, die euch zu einem besseren Soldaten machen. Fünf verschiedene Divisionen ermöglichen einen mehrere Rangaufstiege. Kommt ihr mit einer der fünf Division: Infanterie, Luftlande, Panzer, Gebirge und Expedition gut zurecht, dann wird das eine Leichtigkeit die Gegner zu eliminieren. Die Divisionen können namentlich umgeändert und festgelegt werden.

Nazi-Zombies

In einem Prolog, den ihr in Nazi-Zombies erspielen könnt, hat einen Sinn und zwar die Stufenwellen kennenlernen. Wir dringen in das grausame Leben der Zombies ein und dürfen uns dabei aber nicht viel fürchten. Wer hier das Schrecken erleben will, sollte immer in Bewegung bleiben und vor allem ist jede Hilfe der Mitspieler bei einer Wiederbelebung sehr wichtig. Wir erfahren natürlich, dass viele für sich alleine spielen, was aber gegen die Zombies ein fataler Fehler ist. Ab der Wellenstufe 20, kommt der Spaß erst so richtig auf.

Gameplay

Gezielte Schüsse sind in Call of Duty: WW2 leider teilweise mangelhaft. Ganz klar schießen wir auf die Gegner und haben keine Chance ihn zu töten, was aber auch nicht heißt das der Gegner vielleicht gut gepanzert ist. Aber die Chance einen Gegner abzuschießen ist nicht so leicht. Wir haben eine sicherer bessere Waffe aber ein Gegner kommt mit einer Pistole und hat mehr Power im Schuss als wir und fallen dann sterblich zu Boden. Das sollte unbedingt nachgebessert werden. Schnelle Schlachten haben bei uns keine Chance gehabt, wir haben die Soldaten soweit alle erledigt. Verschiedene Schwierigkeitsgrade ermöglichen einen auch mehr Herausforderung. Was wir leider nicht sehen werden, ist der damalige Führer aus Deutschland. Es wird viel über ihn erzählt im Spiel aber man sieht ihn nicht. Schade das es kein gutes Happy End gab mit Adolf Hitler. Die Videosequenzen sind sehr gut gemacht in der Kampagne. Eine schöne Geschichte in Call of Duty: WW2 was aber jetzt nicht heißen soll, dass der 2. Weltkrieg genauso schön war.

Wir können im Hauptquartier unseren Sold (Waffenkammer-Credits) alle vier Stunden abholen sowie Belohnungen und Nachrichten bei der Post abholen. Major Howard hat die Möglichkeit uns Belohnungen zu geben, indem wir seine Befehle als Aufgabe erfüllen. Wer gerne mehr erfahren will über die Entwicklung von Call of Duty: WW2 kann sich entspannt ins Kino setzen und sich mehrere Filme anschauen. Beim Quartiermeister sind Aufträge zu finden die wir auch schon bereits bei Major Howard erhalten haben. Sammlungen erschaffen euch eine stärkere Ausrüstung und Waffen-Sammlungen die ihr schon erhalten habt oder noch erspielen müsst.

Laut Entwickler Sledgehammer Games ist das ganze Team eingespannt für die Lösung am Multiplayer-Modus. Sie sagten: „Wir werden solange an diesem Problem arbeiten, bis wir alle Spieler zufrieden stellen können, was die Fehler betrifft.“

Das nennen wir mal eine Ansage. Dann bleiben wir gespannt und lassen uns von nichts aufhalten, denn Gamer haben auch ihr Recht auf ein gutes Spiel wie Call of Duty: WW2.


Grafik und Sound

Die Grafik hat in 4K mit HDR keine besondere gute Auflösung. Die Gesichter sind teils gut dargestellt und kommen einem auf anderen Stellen im Spiel wieder etwas matschig vor als würde HDR oder 4K gar nicht so richtig skaliert werden. In den Gefechten kommt der Sound über Dolby Digital klangvoll aus den Boxen, als würde man mitten drinnen sein. Leider fehlt es am Sound über den Controller.

Features

Der Season Pass kann für 49,99 Euro auch separat gekauft werden, der aber schon in der Call of Duty: WW2 Deluxe Edition mit beinhaltet. Im Season Pass sind 4 weitere DLC-Packs die im kommenden Jahr 2018 erscheinen und wahrscheinlich noch ein paar Extras mit sich bringen.

Call of Duty: WW2 ist seit dem 3. November 2017 für PlayStation 4, Xbox One und PC erhältlich.

Publisher: Activision Entwickler: Sledgehammer Games Altersfreigabe: 18 Jahren Genre: Shooter

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