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RB Leipzig verabschiedet sich von ihren Trainer Ralph Hasenhüttl

RB Leipzig und Trainer Ralph Hasenhüttl trennen sich einvernehmlich voneinander.

Er wollte ohne eine vorzeitige Verlängerung seines laufenden Kontraktes nicht in die kommende Spielzeit gehen. Daher verständigten sich beide Parteien einvernehmlich darauf, die Zusammenarbeit nach zwei überaus erfolgreichen Jahren zu beenden.

RB Leipzig-Sportdirektor Ralf Rangnick:„Ich wäre sehr gerne gemeinsam mit Ralph Hasenhüttl als Cheftrainer in die nächste Saison gegangen. Diesen Wunsch habe ich ihm gegenüber in persönlichen Gesprächen deutlich zum Ausdruck gebracht. Im Gegensatz zum Winter bin ich allerdings mittlerweile zu der Erkenntnis gekommen, dass ein weiteres gemeinsames Jahr zunächst einmal ausgereicht hätte. Für Ralph gab es jedoch keinerlei Alternative zu einer vorzeitigen Vertragsverlängerung. Es war daher sein ausdrücklicher Wunsch, den Vertrag aufzulösen. Diesem Wunsch haben wir schweren Herzens entsprochen. In den beiden vergangenen Spielzeiten hat Ralph Besonderes geleistet und dies mit einem enormen persönlichen Einsatz und einem sehr hohen Energieaufwand. Ich habe Ralph nicht nur als sehr guten Trainer, sondern vor allem auch als ganz außergewöhnlichen Menschen kennengelernt und erlebt. Ich wünsche ihm für seine berufliche und private Zukunft von ganzem Herzen nur das Beste und bin mir sicher, dass wir auch weiterhin in gutem und engem Kontakt bleiben.“

RB Leipzig-Geschäfsführer Oliver Mintzlaff: „Wir haben mit Ralph Hasenhüttl eine sehr erfolgreiche Zeit erlebt. In unserem ersten Bundesliga-Jahr haben wir uns direkt als Vizemeister für die Champions League qualifiziert und unsere Expedition Europa war nicht nur spannend, sondern auch geprägt von vielen erfolgreichen Spielen und wurde belohnt mit dem Erreichen des Viertelfinales in der Europa League. Ralph ist ein toller Mensch, der nicht nur unsere Fans begeistert hat, sondern für jeden Mitarbeiter nah- und ansprechbar war. Ich wäre mit ihm den Weg auch gerne in der kommenden Saison weitergegangen, akzeptiere aber seine Entscheidung. Wir sind dankbar für die bis heute offenen und glaubwürdigen Gespräche. Wir sind dennoch davon überzeugt, dass eine Verlängerung zum jetzigen Zeitpunkt für unseren Verein nicht der richtige Schritt gewesen wäre.“

Ralph Hasenhüttl: „Es ist völlig legitim, dass sich der Klub entschieden hat, keine Verlängerung anzustreben. Wir haben jedoch auch betont, dass es für beide Seiten nicht wünschenswert wäre, ohne eine langfristig geklärte Zukunft in ein letztes Vertragsjahr zu gehen. Aus meiner Sicht ist es im Sinne der Umsetzung der langfristigen Ziele von RB Leipzig von großer Bedeutung, eine nachhaltige Vertragslösung anzustreben. Nach gemeinsamen Erfolgen sollte man deshalb ehrliche Worte an den Tag legen können und auch ein klares Nein statt ein beschwichtigendes Ja wählen dürfen. Aus diesem Grund habe ich die Vereinsführung gebeten, die Zusammenarbeit vorzeitig zu beenden. Mein Dank für die großartige Unterstützung geht an alle Mitarbeiter, Partner und Fans. Die Zeit in Leipzig wird unvergessen bleiben.“

Die Roten Bullen wollten die Zusammenarbeit mit dem Cheftrainer bis zum Ende seiner aktuellen Vertragslaufzeit bis Sommer 2019 fortsetzen. Dies entsprach jedoch nicht dem Wunsch des 50-jährigen Österreichers.

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