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VfL Bochum bekommt wegen unsportlichen Verhalten ihrer Fans eine Geldstrafe

Der VfL Bochum 1848 ist vom Sportgericht des DFB wegen unsportlichen Verhaltens seiner Fans mit einer Geldstrafe in Höhe von 1.000 Euro belegt worden.

Das Urteil bezieht sich auf Vorkommnisse während des Meisterschaftsspiels der 2. Bundesliga zwischen dem VfL Bochum 1848 und der SG Dynamo Dresden am 25.09.2018 im Vonovia Ruhrstadion. Dort wurde in der 84. und 86. Spielminute aus dem Bochumer Fanblock jeweils ein Bierbecher auf das Spielfeld geworfen.

Gemäß § 15 Nr. 2. und Nr. 5. der Rechts- und Verfahrensordnung des DFB hatte der Kontrollausschuss des DFB beim Einzelrichter des DFB-Sportgerichts, Hans E. Lorenz, den entsprechenden Strafantrag gestellt. Der Antrag stützte sich auf den Bericht der Sicherheitsbeobachtung sowie die schriftliche Stellungnahme des VfL Bochum.

In der Rechts- und Verfahrensordnung des DFB ist festgehalten, dass das Werfen von Gegenständen eine Gefahr für die im Stadionbereich bzw. im Innenraum befindlichen Personen darstellt. Zu deren Schutz sind derartige Handlungen verboten und deswegen zu unterbinden. Kommt es gleichwohl zu Vorfällen der genannten Art durch eigene Anhänger des Vereins, so ist nach ständiger Rechtsprechung des DFB-Sportgerichts der jeweilige Verein hierfür verantwortlich.

Der VfL Bochum 1848 hat dem Urteil zugestimmt, es ist somit rechtskräftig.

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