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Borussia Dortmund fühlt sich siegessicher gegen FC Bayern

Borussia Dortmund weiß noch nicht, ob Roman Bürki und Abdou Diallo einsatzbereit sind beim Duell gegen FC Bayern.

„Ich habe noch keine Nachrichten, aber ich denke, es geht gut“, sagte Lucien Favre am Donnerstagmittag über seinen angeschlagenen Torhüter und fügte mit Blick auf den gesamten Kader hinzu: „Sonst ist alles okay.“

Alles okay, bis auf Marcel Schmelzer, der den Hit gegen die Bayern verpassen wird. Und selbst wenn Roman Bürki, der sich in Madrid bei einem Zusammenprall mit einem Gegenspieler am Oberschenkel prellte, ausfallen sollte, hat Marwin Hitz erst vor gut einer Woche im Pokalspiel gegen Union Berlin bewiesen, dass auch er ein vorzüglicher Torhüter mit phantastischen Reflexen ist. Und Diallos mögliche Rückkehr würde die Optionen im Defensivbereich erweitern.

„Clever verteidigen und intelligent angreifen“ lautet die Forderung des Trainers, der sich nicht einmal im Ansatz in eine Form-Debatte über den Gegner einschaltet: „Bayern bleibt Bayern. Wir müssen eine Top-Leistung bringen. Von Abwehr bis Angriff verfügen sie über eine große Erfahrung.“

Unerheblich, was vor einem Spiel gesagt wird

Auch Michael Zorc verfolgt die Diskussionen um den Liga-Kracher, in den Borussia Dortmund erstmals seit sechs Jahren wieder als Tabellenführer geht, mit wenig Interesse. „Ich vertrete die Meinung, dass es unerheblich ist, was im Vorfeld so eines Spiels gesagt und auch nicht gesagt wird. Es ist nicht wichtig, wer der Favorit ist. Dadurch führst du nicht automatisch mit 1:0 und kriegst auch nichts geschenkt.“ Er sieht zwar einen guten Grund, „selbstbewusst ins Spiel zu gehen, aber wir wissen auch, dass wir anders auftreten müssen als am Dienstag. Gegen Atlético hat ein bisschen die Aggressivität gefehlt“.

Das – verdiente – 0:2 am Dienstag in Madrid und damit das Ende einer Serie von 15 Spielen ohne Niederlage dürfte die Sinne schärfen. Lehrgeld gab’s obendrauf. „Ob wir verlieren oder gewinnen: Wir lernen immer etwas“, sagt Favre und findet das auch ganz normal: „Wir haben viele junge Spieler, die brauchen ihre Zeit. Mit 19 oder 20 Jahren bist du noch nicht reif.“ Mit Blick auf den Saisonverlauf fügt er hinzu: „Wir haben gute Fortschritte gemacht, aber wir haben noch viel zu tun, auch im taktischen Bereich.“

Gegen den Rekordmeister wird sich der Herausforderer am Optimum bewegen müssen, taktisch und technisch. „Clever sein, mit und ohne Ball“, fordert der Coach. „Alle freuen sich auf dieses Spiel. Es hat seinen besonderen Reiz“, ergänzt Sportdirektor Zorc: „Es ist unser Ziel, zuhause zu gewinnen. Es wird ein heißes Spiel.“

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