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Bundesliga

FC Nürnberg unterliegt beim Borussia Dortmund mit einer 0:7-Niederlage

Ein rabenschwarzer Tag: Bei Borussia Dortmund musste sich der 1. FC Nürnberg deutlich mit 0:7 (0:2) geschlagen geben.

Eine wahre Lehrstunde ereilte den Club an diesem Abend. Am Ende sahen 75.700 Zuschauer ein 7:0 auf den beiden Anzeigentafeln des Signal-Iduna-Parks. Gegen eine entfesselt aufspielende Borussia hatte der Club nichts entgegenzusetzen.

Highlights

9. Minute: Tor für Borussia Dortmund. Die Gastgeber gehen in Führung. Pulisic hebelt mit einem geschickten Außenrist-Pass die komplette Club-Defensive aus, Bruun Larsen überlupft den herauseilenden Bredlow aus spitzem Winkel.

10. Minute: Um ein Haar das 0:2! Nach einem kapitalen Fehlpass im eigenen Strafraum von Bauer hat Reus die dicke Chance zu erhöhen, doch Bredlow pariert den zu ungenauen Abschluss. Solch eine Gelegenheit lässt sich der Nationalspieler sonst nicht entgehen, Glück für den FC Nürnberg!

14. Minute: Die erste Club-Chance! Valentini führt eine Ecke kurz aus, spielt mit Kubo einen doppelten Doppelpass, ehe der Japaner aus spitzem Winkel abzieht. BVB-Keeper Bürki boxt die Kugel aus dem Strafraum.

18. Minute: Die nächste Möglichkeit für den FC Nürnberg! Langer Ball von Valentini auf Misidjan, der nicht lange fackelt und in Bedrängnis abzieht. Das Leder schlägt im Außennetz ein, guter Versuch des Holländers.

26. + 27. Minute: Ein intensives Spiel: Pulisic‘ Schuss fliegt abgefälscht knapp am Pfosten vorbei. Die folgende Ecke klärt Behrens per Kopf, Misidjan schnappt sich die Kugel und bedient Kubo, dessen Schuss wiederum zur Ecke geblockt wird.

32. Minute: Tor für Borussia Dortmund. Diesmal zappelt der Reus-Schuss im Netz! Vor der Strafraumgrenze zieht der 29-Jährige ab, Margreitter fälscht unhaltbar für Bredlow ab.

49. Minute: Tor für Borussia Dortmund. Das geht hier VIEL! ZU! EINFACH! Aus einer eigenen Chance für den Club entwickelt sich eine Torchance für die Borussen. Fuchs verliert den Ball Höhe Mittellinie an Reus, der rechts auf Hakimi spielt. Flachschuss, Tor, 0:3.

58. Minute: Tor für Borussia Dortmund. Jetzt wird’s happig, aber die Borussia spielt das auch extrem gut aus. Nach einer starken Kombination steht Reus im Strafraum in perfekter Schussposition und schnürt den Doppelpack. 0:4 aus Sicht des Club.

75. Minute: Tor für Borussia Dortmund. So langsam reicht’s dann auch mal. Leibold verliert den Ball im Strafraum, Akanji vollstreckt eiskalt.

83. Minute: Beinahe macht Dortmund hier das halbe Dutzend voll. Der eingewechselte und spielfreudige Sancho legt quer auf Kagawa. Der Japaner schießt aus der Drehung, Bredlow pariert den Abschluss.

84. Minute: Tor für Borussia Dortmund. Gegentreffer Nummer sechs. Delaney bedient Sancho mit einem Sahnepass. Alleine vor Bredlow behält der Joker die Übersicht und vollendet.

88. Minute: Tor für Borussia Dortmund. Wahnsinn … Sancho auf Weigl, 0:7.

Fazit

Der Club wollte mit einer defensiven Grundausrichtung möglichst lange die Null halten, das hat gerade mal neun Minuten funktioniert. Die Borussia aus Dortmund startete von Beginn an dominant und drückte den Club oft tief in die eigene Hälfte. Die Überlegenheit drückte sich bereits zur Halbzeitpause in deutlichen Zahlen aus: 75:25 Prozent Ballbesitz, 8:2 Torschüsse.

Die Elf von Michael Köllner versuchte, über Eckbälle oder Konter für Gefahr zu sorgen, was bis zur Halbzeit in Ansätzen, im zweiten Durchgang so gut wie gar nicht mehr gelang. Die beste Chance auf einen FC Nürnberg-Treffer hatte Kubo, auch wenn es sich dabei um keine hundertprozentige Möglichkeit handelte (15.). Ab dem Seitenwechsel machte der BVB komplett ernst und präsentierte sich in eiskalter Manier.

Personal & Taktik

Die Rotationsmaschine wollte Cheftainer Michael Köllner nicht anschmeißen, wie er auf der Pressekonferenz vor dem Spiel verriet, personell gewechselt hat der Club-Coach dennoch auf zwei Positionen. Für Mikael Ishak rückte aus taktischen Gründen Robert Bauer in die Startformation, Patrick Erras ersetzte den kurzfristig mit Nackenproblemen kämpfenden Ondrej Petrak. Und auch in der Grundformation veränderte sich der Club grundlegend: Vor dem von Fabian Bredlow gehütetem Kasten formte sich eine Leibold-Mühl-Margreitter-Bauer-Valentini-Fünferkette, während vorne Yuya Kubo und Virgil Misidjan im Sturm begannen.

Nach rund einer Stunde kam Löwen in die Partie, ersetzte fortan Bauer. Zehn Minuten später brachte Köllner Ishak für Fuchs. Wenige Minuten vor dem Abschluss der dritte Wechsel: Pereira für Kubo.

Sonstiges

Es bleibt dabei: Der Signal-Iduna-Park ist kein gutes Pflaster für den FC Nürnberg. Der letzte Sieg gelang 1990, das letzte eigene Tor 2006. Diese Negativ-Serien konnte der Club an diesem Tage nicht beenden.

Für eine ungewohnte Atmosphäre sorgten in der Anfangsphase die Zuschauer beider Fanlager. Die ersten 20 Minuten war das Stadion mucksmäuschenstill, ein Stimmungsprotest gegen die Zerstückelung des Spieltages.

Borussia Dortmund FC Nürnberg
gew. Zweikämpfe in % 52 48
Ballbesitz in % 73 27
Torschüsse 19 4
angekommene Pässe in % 92 73
Ecken 4 5

 

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