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Bundesliga

Hannover 96 – Stellungnahme zur Durchführung der Mitgliederversammlung

Am 1. November folgte beim Hannover 96 mit drei Vertretern der Interessengemeinschaft (IG) Pro Verein 1896 eine Durchführung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung.

Hannover 96 ist überzeugt, dass die Mehrzahl der Mitglieder weiß, dass die drei Aufsichtsratsmitglieder, die laut Antrag auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung abgewählt werden sollen, im Sinne von Hannover 96 erfolgreiche Arbeit geleistet haben.

Die positive Entwicklung des 96 e.V. mit der steigenden Zahl von aktiven Mitgliedern und Abteilungen und dem Leuchtturmprojekt Vereinssportzentrum, in dem die große Hannover 96-Familie im Januar 2019 ein neues Zuhause finden wird, spricht eine deutliche Sprache. Diese Entwicklung ist eng verbunden mit der Aufsichtsratsarbeit von Valentin Schmidt, Michael Beck und Veronika von Lintel. Alle drei werden für den kommenden Aufsichtsrat nicht mehr kandidieren. Auf der nächsten Mitgliederversammlung wird die Mehrheit entscheiden, welche Mitglieder die Zukunft des Vereins gestalten sollen.

Unverantwortlich und nicht zu akzeptieren ist, dass die IG Pro Verein in ihrem Beitrag auf der Homepage ohne sportliche und wirtschaftliche Sachkenntnis mit falschen Behauptungen zum Profifußball bei Hannover 96 mit den Ängsten der Fans spielt. Der erhobene Vorwurf einer „eigenmächtigen, gezielten Gefährdung“ der Bundesligalizenz entbehrt jeder Grundlage. Die Änderung des Gesellschaftsvertrags der Hannover 96 KGaA entspricht nach unserer Beurteilung dem Unternehmensrecht und auch dem Verbandsrecht. Die Lizenz für die Fußball- Bundesliga wird nicht gefährdet.

Nahezu abenteuerlich ist die Behauptung, „das kontinuierliche Ausbluten der Profimannschaft durch Verzicht auf Nachbesetzungen“ habe die Mitglieder aufgebracht. Mal davon abgesehen, welche sportliche Kompetenz die IG Pro Verein zu dieser Behauptung bewogen hat: Hannover 96 hat vor der Saison 2018/19 mehr als 17 Millionen Euro für neue Spieler investiert. Tatsache ist: Die aktuelle Mannschaft ist die teuerste der Vereinsgeschichte.

Haltlos ist zudem die Unterstellung, Martin Kind plane einen „Ausverkauf“. Auch das ist Stimmungsmache fernab der Tatsachen. Das Gegenteil ist der Fall: Vor der Saison hat Hannover 96 auf den Erhalt einer Rekord-Ablösesumme verzichtet, Stürmer Niclas Füllkrug nicht gehen lassen und den Leistungsträger, der als Hannoveraner eine Identifikationsfigur für die Fans ist, anschließend mit einem neuen Vertrag langfristig an Hannover 96 gebunden. Zudem haben Gesellschafter noch einmal einen zweistelligen Millionenbetrag zur Verfügung gestellt, um den Spielbetrieb zu sichern und das Ziel Klassenerhalt in dieser Saison erreichen zu können.

Widersprechen musst der Hannover 96 auch der von IG Pro Verein genannten Zahl zu Verlusten in der Profigesellschaft. Sie ist schlicht und einfach falsch. Diese Verluste belasten in keiner Weise Hannover 96 e.V. Auch die IG Pro Verein sollte wissen, dass der Vorstand von Hannover 96 e.V. ausschließlich für den Breiten- und Amateursport zuständig ist, aber nicht für den Profifußball. Vor diesem Hintergrund sind Äußerungen zur Bundesligamannschaft und deren Finanzierung inakzeptabel und untauglich für ein Zukunftskonzept, in dem beide Säulen von Hannover 96 (Profifußball und Breitensport) miteinander harmonisieren sollen.

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