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TSG 1899 Hoffenheim holt Cheftrainer Alfred Schreuder zurück

TSG 1899 Hoffenheim stellt ihren neuen Cheftrainer Alfred Schreuder vor.

Der Fußballlehrer Alfred Schreuder kommt vom niederländischen Spitzenklub Ajax Amsterdam zurück in den Kraichgau, wo er bereits zwischen Oktober 2015 und Januar 2018 als Co-Trainer arbeitete. Schreuder wird sein Amt am 1. Juli dieses Jahres antreten. Er unterschreibt einen bis zum 30. Juni 2022 datierten Vertrag.

„Wir haben intensiv und in Ruhe an der Umsetzung einer für uns optimalen Lösung gearbeitet und sind sehr glücklich, nun auch die Fakten nennen zu können“, sagt Alexander Rosen. „Da wir in Sachen Cheftrainer frühzeitig Klarheit hatten, konnten wir die Zeit nutzen, um sorgfältig Vorarbeit zu leisten und den Prozess der Neubesetzung mit großer Geduld und Intensität zu gestalten“, erläutert der Direktor Profifußball. „Alfred kennt unsere Strukturen und den Großteil des Teams, außerdem hat er durch seine hervorragende Expertise sowie eine strategische, klare und kommunikative Art maßgeblich zum Erfolg der vergangenen Jahre beigetragen. Ich persönlich freue mich darauf, gemeinsam mit Alfred in enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit die Entwicklung unserer Mannschaft voranzutreiben.“

Neben Rosen waren auch die beiden Geschäftsführer, Frank Briel und Dr. Peter Görlich, in die Unterredungen involviert. „Unsere Gespräche waren von Beginn an von großem Vertrauen und gegenseitiger Wertschätzung geprägt“, sagt Görlich, der in Schreuder eine starke und gefestigte Persönlichkeit sieht, die „für die Ausrichtung und Werte der TSG 1899 Hoffenheim steht“. Die Entscheidung für Alfred Schreuder sei ein klares Bekenntnis für die Fortführung des eingeschlagenen Weges der vergangenen Jahre, ergänzt Görlich. „Aufgrund des komfortablen zeitlichen Vorlaufs konnten wir alle relevanten Themen zielorientiert und mit dem Blick auf das optimale Ergebnis eingehend erörtern. Alfred trägt die DNA unseres Klubs bereits in sich und passt sowohl fachlich als auch charakterlich exzellent zu uns“, ergänzt Frank Briel, der Schreuder als Lösung der „Marke Hoffenheim“ bewertet und sich ausdrücklich bei den Verantwortlichen von Ajax Amsterdam für die Kooperation und die unkomplizierte Abwicklung bedankt.

„Ich freue mich sehr auf die Aufgabe in Hoffenheim und weiß um die große Herausforderung, aber genau darin liegt für mich ein besonderer Reiz“, sagt Alfred Schreuder. „Ich bin voller Ehrgeiz, als Cheftrainer hier nun weitere, eigene Akzente zu setzen und die jüngste Erfolgsgeschichte fortzuschreiben. Natürlich wird es hilfreich sein, dass ich die Strukturen des Klubs ebenso kenne wie alle handelnden Personen.“ Neben der sportlich reizvollen Aufgabe hat Schreuder auch der Kraichgau gelockt. „Mir ist während meiner ersten Amtszeit nicht nur die TSG 1899 Hoffenheim, sondern auch die Region sehr ans Herz gewachsen, und ich freue mich natürlich, dass mich bei der Rückkehr nun auch meine Familie begleiten wird.“

Vergessen möchte der künftige TSG 1899 Hoffenheim-Coach aber auch seinen aktuellen Arbeitgeber nicht, bei dem er in verantwortungsvoller Rolle die beeindruckende Entwicklung in der jüngsten Vergangenheit mitgestaltete: „Ich danke Ajax und vor allem Sportdirektor Marc Overmars für die Kooperation, das Verständnis und die Erfüllung meines Wechselwunsches. Mir wurde eine große Chance geboten und ich durfte eine junge, motivierte und hochtalentierte Mannschaft coachen, die unsere Ideen angenommen und umgesetzt hat“, blickt der Niederländer nicht zuletzt auf die herausragenden Erfolge in der Champions League zurück, darunter den Achtelfinal-Triumph über Seriensieger Real Madrid.

„Alfred Schreuder hat bereits als Co-Trainer bei der TSG 1899 Hoffenheim hervorragende Arbeit geleistet und auch menschlich einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Schon unmittelbar nach Bekanntwerden von Julians Abgang war Alfred Schreuder im engsten Kreis unserer Trainerkandidaten. Ich freue mich sehr, dass es nun geklappt hat. Er hat bereits bewiesen, dass er für einen Fußball steht, den auch die TSG Hoffenheim auszeichnet: mutig, frisch, offensiv“, sagt TSG-Gesellschafter Dietmar Hopp.

Alfred Schreuder beendete eine bewegte Profilaufbahn im Winter 2009. Zuvor spielte er für Feyenoord Rotterdam, RKC Waalwijk, NAC Breda, FC Twente Enschede und Vitesse Arnheim, wo er seine Trainerkarriere als Assistent startete. Als Profi absolvierte Schreuder 338 Spiele in der Eredivisie und 32 in der Eerste Divisie. Im Sommer 2009 kehrt er als Assistent von Coach Steve McClaren nach Enschede zurück. Nach der Europameisterschaft 2012 übernahm Schreuder in Personalunion auch noch das Co-Trainer-Amt der niederländischen Nationalmannschaft unter Bert van Marwijk. Im Februar 2013 schließlich trat er seine erste Cheftrainerstelle beim FC Twente an. Dort arbeitete er zwei Jahre lang.

Ende Oktober 2015 kam Schreuder als Co-Trainer von Huub Stevens zur TSG Hoffenheim, bei der er auch blieb, als Stevens seinen Posten aufgrund einer Herzerkrankung aufgab und Julian Nagelsmann im Februar 2016 als Cheftrainer bei dem damals akut abstiegsgefährdeten Bundesligisten übernahm. Am 4. Januar 2018 bat Schreuder um Auflösung seines Vertrags, um in seine Heimat und zu seiner Familie zurückzukehren.

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