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DFB-Pokal – Hamburger SV bekommt eine hohe Geldstrafe von DFB

Am 30. Oktober 2018 hat das Sportgericht des Deutschen Fußballbund während des DFB-Pokalspiels beim SV Wehen Wiesbaden wegen „schweren Zuschauer-Vorkommnissen“ den Hamburger SV nach Anklageerhebung eine Geldstrafe von 60.000 Euro belegt.

Zudem haben beide DFB-Gremien den Verein darauf hingewiesen, dass bei einem vergleichbaren Wiederholungsfall mit einem Ausschluss aus dem DFB-Pokal gerechnet werden muss.

Das DFB-Pokalspiel in Wiesbaden musste von Schiedsrichter Dr. Matthias Jöllenbeck (Freiburg) infolge starker Rauchentwicklung nach dem vermehrten Abbrennen von Pyrotechnik durch Hamburger Zuschauer zweimal unterbrochen werden. Zunächst gab es in der 20. Minute eine dreiminütige Zwangspause. In der 51. Minute verließ der Unparteiische mit beiden Mannschaften aufgrund erneuter Rauchschwaden den Rasen, die Begegnung musste für fünfeinhalb Minuten unterbrochen werden. Über eine Stadion-Durchsage wurden die Zuschauer darauf hingewiesen, dass die Begegnung bei einem weiteren Vorfall abgebrochen werde. Nach dem Schlusspfiff zündeten Hamburger Zuschauer abermals Pyrotechnik.

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