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Internationale Ligen

Das Barca-Dilemma: Hilft eine Sonderregelung?

Der FC Barcelona hat sich in den beiden Transferperioden dieser Saison leider nicht wie gewünscht geschlagen. Mit zwei neuen Spielern – unter anderem Antoine Griezmann, ein hochveranlagter Offensivspieler – war dann aber Schluss. Auf weitere Angreifer haben die Katalanen nämlich verzichtet. Dass mit Malcom (Zenit), Paco Alcacer (Dortmund), Denis Suarez (Celta Vigo) und Philippe Coutinho (FC Bayern) gleich vier Offensivspieler abgegeben wurden, rächt sich nun. Denn Barca hat derzeit einige verletzte Spieler und somit ein Problem im Angriff.

Suarez und Dembele fehlen monatelang

Torgarant Luis Suarez wird den Blaugrana nach einer Operation am Knie noch mindestens bis Mitte Mai fehlen. Nun zog sich auch Ousmane Dembele eine schwere Verletzung zu. Nach seinem Muskelriss im Oberschenkel ist die Saison für den Franzosen so gut wie gelaufen. Nun hat Barca mit Griezmann, Lionel Messi und Ansu Fathi nur noch drei Offensivspieler zur Verfügung. Angesichts der Dreifachbelastung aus Meisterschaft, Pokal und Champions League deutlich zu wenig. Aus der Copa hat sich Barca bereits verabschiedet. Die glorreichen Katalanen drohen ihre Saisonziele allesamt zu verpassen. Bei den Online Wetten wird Barca bezüglich des Sieges in der Champions League momentan mit einer Quote von 7,50 (Stand 14.02.) auf Platz 4 gelistet. Doch was ändert sich und wie funktioniert Online Wetten in den kommenden Wochen? Sollte das Team auch weiterhin zu stark mit den Verletzungen der Spielern zu kämpfen haben, so werden diese voraussichtlich steigen, was für Barca geringere Chancen für den Titel bedeuten würde.

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Um diesem Szenario zu entgehen, hofft Barcelona nun auf eine Sonderregelung des spanischen Verbandes. Fällt ein Spieler nämlich mindestens sechs Monate aus, hat ein Klub die Chance, noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv zu werden. Einzige Voraussetzung dabei: Der Spieler muss bei einem anderen spanischen Klub unter Vertrag stehen oder aber vereinslos sein. Um Chancengleichheit zu gewährleisten, muss der spanische Verband das Anliegen prüfen und nach Abwägung der Umstände eine Entscheidung treffen.

Verband hat das letzte Wort

Ob diese zum Vorteil der Katalanen ausfällt, wird sich innerhalb von 48 Stunden nach Antragsstellung entscheiden. Barca hat zumindest schon seine Hausaufgaben gemacht und sich auf drei potenzielle Kandidaten festgelegt. Dabei soll es sich nach Informationen der „Mundo Deportivo“  um Leron Moron von Real Betis, Angel Rodriguez vom FC Getafe und Lucas Perez von Deportivo Alaves handeln. Ob sich ein Konkurrent zum Verkauf überreden lassen wird, bleibt abzuwarten. Die abgebenden Vereine haben dann nämlich keine Gelegenheit, auf einen Abgang zu reagieren.

Moron besitzt beispielsweise eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag, die laut spanischen Medien zwischen 40 und 60 Millionen Euro angesiedelt ist. Sollte Barca diese ziehen, wären Betis die Hände gebunden. Ein feiner Zug der Katalanen wäre dies allerdings nicht, sollten sich die Andalusier weiter auf Moron bauen. Auch Perez und Rodriguez haben Klauseln in ihren Verträgen, die mit 15 bzw. 10 Millionen Euro weit niedriger angesiedelt sind. Bei diesen Profis handelt es sich jedoch nur um Notlösungen, die im Offensiv-Verbund der Katalanen wohl bald keine Rolle mehr spielen dürften, sollten die verletzten Stars zurückkehren.

Turan als Notlösung?

Sollte Barca die Erlaubnis zum Spielerkauf nicht erhalten, bliebe mit Arda Turan noch eine weitere, vereinsinterne Option. Der 33-Jährige kehrte im Januar von einer Leihe von Istanbul Basaksehir zurück, spielt in den Planungen des Klubs aber längst keine Rolle mehr. Ob Turan tatsächlich nochmal eine Chance erhalten würde, bleibt daher mehr als fraglich. Für Barca also ein echtes Dilemma, das man zwingend vor dem Start ins Achtelfinale der Champions League lösen muss. Dort treffen die Blaugrana im Hinspiel am 25. Februar auf den SSC Neapel. Es gibt leichtere Aufgaben, als offensivgeschwächt gegen eine italienische Mannschaft anzutreten.

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