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Aleksander Čeferin wurde wieder als UEFA-Präsident gewählt

In Rom wurde Aleksander Čeferin beim 43. Ordentlichen UEFA-Kongress als UEFA-Präsident für die Amtszeit bis 2023 wiedergewählt.

In seiner Antrittsrede sagte Aleksander Čeferin: „In der vor uns liegenden Amtszeit werden wir gemeinsam daran arbeiten, dass der europäische Fußball geeint bleibt, dass der europäische Fußball respektvoll, respektabel und respektiert bleibt und dass der europäische Fußball sich auch weiterhin solidarisch zeigt und als Hoffnungsträger auftritt. Da Respekt, Hoffnung und Solidarität den Kern unserer Strategie bilden, werden wir unsere Anstrengungen verstärken, um den Fußball in allen Ländern weiterzuentwickeln, indem der Schwerpunkt wieder auf den Breitensportbereich und die Ausbildung gelegt wird.“

Dem UEFA-Kongress wurde ferner die UEFA-Strategie „Gemeinsam für die Zukunft des Fußballs“ vorgestellt. Sie gilt für den Zeitraum 2019 bis 2024 und ist in Abstimmung mit den europäischen Nationalverbänden sowie den Vertretungen der Ligen, Klubs und Spieler entwickelt worden. Mit dieser Strategie soll sichergestellt werden, dass die UEFA ihren Grundwerten als europäischer Fußball-Dachverband treu bleibt und in der Lage ist, in den nächsten fünf Jahren fortschrittliche Initiativen und Programme auf den Weg zu bringen. Sie beruht auf vier tragenden Säulen: Fußball an die erste Stelle setzen, Vertrauen aufbauen, ausgeglichene Wettbewerbe gewährleisten und Wohlstand erhöhen.

Der UEFA-Präsident gab zudem bekannt, dass die UEFA in den kommenden sechs Monaten eine eigene OTT-Plattform entwickeln wird.

Florence Hardouin (Frankreich) wurde per Akklamation für eine vierjährige Amtszeit als weibliches Mitglied des UEFA-Exekutivkomitees wiedergewählt. Auf dem Programm standen zudem Wahlen für sieben Sitze im UEFA-Exekutivkomitee für den Zeitraum 2019-23. Folgende Personen wurden für eine vierjährige Amtszeit gewählt bzw. wiedergewählt:

Erster Wahlgang (absolute Mehrheit, d.h. mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen)

NameLandStimme
Sándor CsányiUngarn49
Luis RubialesSpanien47 (neu)
Davor ŠukerKroatien47
Fernando GomesPortugal45
Jesper Møller ChristensenDänemark40 (neu)
Armand DukaAlbanien36 (neu)
Andri PawelkoUkraine27 (neu)
Borislaw MichailowBulgarien25
Elvedin BegićBosnien-Herzegowina15

Kairat Boranbajew (Kasachstan) zog seine Kandidatur vor der Wahl zurück.

Bei der konstituierenden Sitzung des Exekutivkomitees im Anschluss an den Kongress wurde Sándor Csányi (Ungarn) zum UEFA-Vizepräsidenten ernannt.

Bei der Wahl für die den vier britischen Verbänden (England, Schottland, Nordirland und Wales) zustehende Position des FIFA-Vizepräsidenten für den Zeitraum 2019-23 kam es zu folgendem Ergebnis:

  • Greg Clarke England 37
    —————————————————————————————
  • David Martin Nordirland 18

Ein europäisches Mitglied des FIFA-Rats für den Zeitraum 2019-23 wurde per Akklamation wiedergewählt:

  • Reinhard Grindel Deutschland

Ferner wurden zwei europäische Mitglieder des FIFA-Rats für den Zeitraum 2019-21 per Akklamation gewählt:

  • Fernando Gomes Portugal
  • Georgios Koumas Zypern

Weitere Beschlüsse des UEFA-Kongresses:

  • Nasser Al-Khelaifi wurde als Vertreter der Europäischen Klubvereinigung (ECA) im UEFA-Exekutivkomitee bestätigt.
  • Grigori Surkis, der sich aus dem UEFA-Exekutivkomitee zurückzieht, wurde die UEFA-Ehrenmitgliedschaft verliehen.
  • Der Jahresbericht 2017/18, die Jahresrechnung 2017/18 und das Budget 2019/20 wurden genehmigt.
  • Petra Stanonik Bošnjak, Thomas Cayol, Polly Handford und Antonio García Alcaraz wurden als neue Mitglieder der UEFA-Rechtspflegeorgane bestätigt.

Der nächste ordentliche UEFA-Kongress findet am 3. März 2020 in Amsterdam, Niederlande, statt.

Sitzung des UEFA-Exekutivkomitees vom 6. Februar

Am Vortag des UEFA-Kongresses trat auch das UEFA-Exekutivkomitee in Rom zusammen und beschloss, die Zahl der Teilnehmer bei der Endrunde der UEFA-U21-Europameisterschaft 2019-21 im Juni 2021 in Slowenien und Ungarn von 12 auf 16 zu erweitern.

Dank dieser Formatänderung erhalten zusätzliche Mannschaften die Chance, sich für die Endrunde dieses Topwettbewerbs zu qualifizieren und wertvolle Erfahrungen für die Zukunft zu sammeln.

Das UEFA-Exekutivkomitee genehmigte ferner die Reglemente 2019/20 der UEFA Champions League, der UEFA Europa League, der UEFA Women‘s Champions League, der UEFA Futsal Champions League, der UEFA Youth League und des UEFA-Superpokals 2019.

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