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Quelle: 123rf.com

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Die Mannschaft auf EM-Kurs

Nach der enttäuschenden WM 2018 in Russland, bei der als Titelverteidiger bereits nach der Vorrunde die Segel gestrichen werden mussten, stand bei der deutschen Nationalmannschaft ein großer Umbruch an.

Zwar darf Jogi Löw weiterhin die Geschicke bei der Mannschaft leiten, allerdings wurde das Gesicht des Teams grundlegend verändert. Mit einer runderneuerten Mannschaft sollte also der Neustart gelingen und die Qualifikation für die Europameisterschaft 2020 anvisiert werden. Mit dem kürzlichen Erfolg über Estland ist die Mannschaft weiter voll auf Kurs. Wir werfen einen Blick auf die bisherige EM-Qualifikation der deutschen Nationalmannschaft.

 

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Neuanfang nach WM-Desaster

Nicht wenige rechneten nach der schwachen WM mit einem Rücktritt des Bundestrainers. Doch schon kurz nach dem Ausscheiden bekam dieser Rückendeckung von der DFB-Spitze und lenkte so die Konzentration auf die kommenden Aufgaben. Ganz spurlos ging die WM allerdings nicht an der Mannschaft vorbei. Mit Thomas Müller, Jérôme Boateng und Mats Hummels wurden gleich drei hochdekorierte Spieler ausgebootet. Statt auf Erfahrung will Löw jetzt auf junge Kräfte bauen, wie er im Interview mit der Main Post darlegte. Im ersten Wettbewerb nach der WM, der UEFA Nations League, ging dieses Unterfangen allerdings schon einmal daneben. In der Gruppe mit den Niederlanden und Frankreich reichte es gerade einmal zu zwei Unentschieden, was letztlich den letzten Platz bedeutete.

Wiedergutmachung in der EM-Quali

Zwar kann man mit dem Abstieg in der Nations League von einem gehörigen Prestigeverlust sprechen, dennoch wollte man dem neuen Wettbewerb nicht allzu viel Bedeutung beimessen. Stattdessen wurde das Augenmerk auf die EM-Qualifikation gerichtet. Hier bekommen es die Deutschen erneut mit den Holländern zu tun. Des Weiteren trifft die Mannschaft auf Weißrussland, Estland und Nordirland. Einen genauen Überblick zum Spielplan gibt es bei Transfermarkt. Zum Auftakt ging es gegen die Niederlande, bei dem Klassiker setzte sich Jogis Elf mit 2:3 durch. Auch in der nächsten Länderspielphase im Juni löste die deutsche Elf ihre Aufgaben mit Bravour. Das 8:0 gegen Estland bedeutete den höchsten Heimsieg seit Jahren. Weniger erfolgreich verlief hingegen das Rückspiel gegen die Niederlande. Im ersten Länderpflichtspiel der Saison 2019/20 mussten sich die Deutschen zuhause mit 2:4 im Volksparkstadion geschlagen geben und gerieten nach der ersten Quali-Niederlage direkt wieder unter Zugzwang.

DFB-Elf und die Oranje duellieren sich um den Gruppensieg

Doch nur drei Tage später gelang gegen Nordirland der wichtige 2:0 Erfolg. Da aber auch die Oranje gegen Weißrussland und Nordirland nichts anbrennen ließ und sie den direkten Vergleich gegen die deutsche Mannschaft gewonnen haben, führen sie die Tabelle derzeit an. Außer den Niederlagen im direkten Duell stehen beide Mannschaften bei 15 Punkten aus sechs Spielen. Im November treten die Holländer noch gegen Nordirland und Estland an, Deutschland empfängt noch die Weißrussen und Nordiren. Zwar liegen die Nordiren nur drei Punkte hinter dem Spitzenduo, doch aufgrund des schlechteren Torverhältnisses dürfte es für sie schwer werden, doch noch unter die ersten Beiden zu kommen. Es scheint demnach, als würden die beiden Schwergewichte ihrer Favoritenrolle gerecht werden können. Bei ComeOn zählen beide Mannschaften mit einer Quote von 8,50 zum erweiterten Favoritenkreis auf den Europameistertitel (14.10.), was dies bestätigt.

 

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Ist Deutschland bereit für den Titel?

Aber natürlich ist der Kreis der Anwärter auf den Titel nicht gerade klein. Vor allem die Franzosen, aber auch die Engländer und Belgier können sich berechtigte Hoffnungen auf ein starkes Turnier machen. Die Fans dürfen sich auf jeden Fall auf die erste paneuropäische EM freuen.

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