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FC Schweinfurt 05 teilt Stadionverbot wegen „Rote Karte für Rassismus“ mit

Beim Auswärtsspiel gegen FC Pipinsried hat der FC Schweinfurt 05 nach den rassistischen Rufen wegen den Vorfall aufgeklärt und die Konsequenzen gezogen.

Der Täter hat ein Stadionverbot erhalten. „Bei Rassismus gibt es für uns nur die sofortige rote Karte“, sagt FC-Schweinfurt 05-Vorsitzender Markus Wolf. „Das ist eine totale Selbstverständlichkeit, dass wir Diskriminierung bei uns im Verein und im Stadion nicht akzeptieren.“

Dies hatten dem Täter in Pipinsried auch etliche nebenstehende Fans deutlich gemacht. „Wir wollen denjenigen Anhängern unseren Respekt zeigen, die auf ihn zugegangen sind und gefordert haben, dass er aufhören soll“, sagt Wolf. „Diese Courage wünschen wir uns genau so von umstehenden Fans und Zuschauern, wenn sie Derartiges mitbekommen.“

Das Betretungsverbot wird vom FC Schweinfurt 05 zunächst bis Saisonende verhängt. „Danach kann der Betreffende, wie er selbst vorgeschlagen hat, durch ein ehrenamtliches Engagement zeigen, ob er ein Teil unseres Vereins sein will und dementsprechend unsere Werte künftig respektiert und teilt“, erklärt Wolf.

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