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VfB Lübeck feiert ein grünweißes Fußballfest

Am Freitagabend kamen rund circa 6000 Fußballfans zum VfB Lübeck bei sommerlichen Temperaturen wie seit dem DFB-Pokalspiel gegen den FC St. Pauli nicht mehr.

Sie alle waren neugierig auf das neu formierte VfB Lübeck-Team mit den Neuzugängen Kresimir Matovina, Tommy Grupe, Florian Riedel und Daniel Franziskus. Lediglich Patrick Hobsch musste als einziger Neuer verletzungsbedingt passen, Torhüter Malte Schuchardt nahm hinter Benjamin Gommert die Reservistenrolle ein und blieb dabei ohne Einsatzzeit.

Die Zuschauer, unter ihnen auch Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau und SHFV-Präsident Hans-Ludwig Meyer, waren aber natürlich auch auf den Traditionsverein Borussia Mönchengladbach gespannt. Die Borussen hielten erstmals seit langer Zeit wieder ein Testspiel in Schleswig-Holstein ab, und boten dabei bekannte Gesichter aus der Bundesliga wie Weltmeister Christoph Kramer, Nando Raffael, Oscar Wendt oder Jonas Hofmann ebenso wie die hoffnungsvollen Neuzugänge Keanan Bennetts, Torschütze zum 1:0, und Dänemarks Andreas Poulsen auf. Ein Wiedersehen gab es zudem mit dem Trainerteam um Dieter Hecking und Dirk Bremser, die bis 2004 auf der Bank des VfB einige Erfolge feierten aber letztlich auch den Abstieg aus der 2. Bundesliga erlebten.

Auch das Rahmenprogramm stimmte: Der Lübecker Kinderchor „SING DAS LAUT!“ unter der Leitung von Christian Sondermann präsentierte nochmals seinen diesmal ein wenig in grün und weiß gehauchten WM-Song, unser Partner Skanbo übergab die Trainerbänke 2017/2018 an den Gewinner aus unserem Stadionheft Lohmühlen ECHO und den Cougars ermöglichte der VfB Lübeck ganz im Sinne der Sportstadt Lübeck die Möglichkeit, für die nächsten Heimspiele zu werben.

In der Halbzeitpause wurde ihre U23 noch einmal für die überragende Meisterschaft in der Landesliga Holstein und dem damit verbundenen Aufstieg in die Oberliga geehrt. Vom Verein gabs ein Aufstiegsfoto im XXL-Format für die Kabine sowie einen Gutschein für einen Mannschaftsabend, von Hans-Ludwig Meyer zudem lobende Worte für die gesamte Nachwuchsarbeit der Grün-Weißen.

Einziger Wehrmutstropfen: Die VfB Lübeck-Fans bekamen Moritz Marheineke, für den dieses Vorbereitungsspiel zugleich ein Abschiedsspiel sein sollte, nur kurz vor dem Spiel am Spielfeldrand zu sehen. Ein tags zuvor im Training erlittener Kreuzbandriss zwang ihn zum Zuschauen.