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VfR Aalen bestattet ein Besuch beim Treffpunkt Rötenberg

Daniel Bernhardt, Luca Schnellbacher und Torben Rehfeldt haben den Treffpunkt Rötenberg in Aalen besucht.

Im Begegnungszentrum im Stadtteil Rötenberg berichteten die VfR-Kicker rund 30 Jugendlichen von ihren fußballerischen Anfängen und den Weg zum Profi. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen dabei die Themen Fairness und Toleranz. „Als Spieler möchte man immer mit sauberen Mitteln gewinnen. Bei allem Druck sollte die Fairness über allem stehen“, verdeutlichte Torben Rehfeldt. Aalens Torjäger Matthias Morys beispielsweise signalisierte 2016 im Spiel gegen Dynamo Dresden dem Schiedsrichter, dass er den Ball vor dem Torerfolg mit der Hand gespielt habe. Der Treffer wurde daraufhin nicht anerkannt, was Morys bundesweit viel Anerkennung und Respekt einbrachte.

In lockerer Runde erzählte das VfR-Trio außerdem, dass bei aller Begeisterung für den Fußball die schulische bzw. berufliche Ausbildung immer Vorrang habe. „Viele bei uns absolvieren nebenher noch ein Fernstudium im Bereich Sportmanagement“, so Luca Schnellbacher. „Es kann durch eine Verletzung ganz schnell vorbei sein mit der Karriere, deshalb ist es wichtig, frühzeitig an die Zeit nach der Fußballer-Laufbahn zu denken. Die Gehälter in der 3. Liga sind nicht mit denen in der Bundesliga zu vergleichen, wir müssen also nach dem Karriere-Ende alle noch arbeiten“, ergänzte Mannschaftskapitän Daniel Bernhardt.

Zum Abschluss des Besuchs sammelten die Jugendlichen noch jede Menge Autogramme und Selfies, durften danach auf dem Fußballplatz noch eine Runde mit den Profis gegen den Ball treten.

Der Besuch markierte den Auftakt zu einem Graffiti-Projekt des Treffpunkts Rötenberg in den Pfingstferien. Unter Anleitung eines professionellen Sprayers dürfen die Jugendlichen ihre Statements zum Thema Fairness, Toleranz, Demokratieverständnis und gutes Miteinander auf eine von der Stadt Aalen genehmigte Freifläche sprühen. Im Rahmen einer Public -Viewing-Veranstaltung zum WM-Spiel der deutschen Mannschaft gegen Südkorea am 27. Juni soll das Ergebnis im Treffpunkt Rötenberg offiziell präsentiert werden. Die entsprechenden Banner mit dem Foto der Sprayaktion werden dann am Zaun des Rötenberger Fußballplatzes angebracht.

Das Begegnungszentrum versteht sich als Anlaufstelle für Menschen aller Kulturen und aller Generationen. Die Arbeit des hauptamtlichen Teams basiert auf den vier Säulen Bildung, Beratung, Begegnung und Beteiligung. Ziel ist es, den Treffpunkt Rötenberg zu einem Ort der Integration, Inklusion und Prävention zu machen.

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