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Video-Assistent: Neue Details zur kommenden Saison 2017/2018

Am Mittwoch in der Allianz Arena gab es die Neuvorstellung des Video-Assistent. Einige Details wurden vorgestellt.

Der Video-Assistent wird ab der neuen Saison 2017/2018 der Bundesliga starten. Am 05. August wird der Video-Assistent beim Supercup-Finale Dortmund gegen FC Bayern eingesetzt. Zum Workshop erfuhren wir, was uns ab der kommenden Saison erwartet. Der Video-Assistent wird vorab in der Bundesliga weltweit gezeigt. Diese ganze Tätigkeit des Video-Assistent, wird in Köln stattfinden. Immer wenn ein Bundesligaspiel heim oder auswärts stattfindet, werden die Video-Assistenten in Köln benachrichtigt, wo sie sehen können, ob es ein Foul-  oder ein Handspiel ist. Hellmut Krug und Felix Brych erklären uns was im Workshop im Video-Assistent vorgestellt wird.

Der Entschluss steht fest

Der Projektleiter Hellmut Krug und FIFA Schiedstrichter Dr. Felix Brych haben in der Münchner Allianz Arena die Einführung vom Video-Assistent zur neuen Bundesliga gezeigt. Das Ziel im Workshop ist, eine höhere Fairness und Gerechtigkeit der Spiele zu bringen, ohne ein Charakter eines Spielers fälscht. Durch den Video-Beweis soll die „höchste Entscheidungssicherheit“ der Bundesligapartien sein. „Wir sind überzeugt, dass es laufen wird“, hat Krug gesagt. Auch der erfahrene deutsche Schiedsrichter Brych, der das diesjährige Champions League Finale zwischen Juventus Turin und Real Madrid leitete, steht der Veränderung positiv gegenüber. „Entscheidend wird es sein, dass der Schiedsrichter trotzdem eine starke Person bleibt. Er hat nach wie vor die letzte Entscheidung zu treffen“.

Ab wann ist eine Schiedsrichterentscheidung falsch?

Diese Frage bleibt auch beim DFB sowie den deutschen Schiedsrichtern. Die Diskussion wird seit über einem Jahr über mögliche Szenarien und Entscheidungsfälle ausgewertet. Es gab in einer Testphase die Anzahl von 104 Fehlentscheidungen der deutschen Schiedsrichter, wo der Video-Assistent auf knapp 77 reduziert ist. Aber Hellmut Krug hat dem Video-Assistent vorgewiesen, „nicht alle, sondern nur relevante und klar falsche Entscheidungen“ per Funk ausgewertet. Die Analysen gehen der Aktionen durch eine Torerzielung, Elfmetersituationen, Platzverweise und Spielerverwechslungen. Das Spiel wird mit allen Situationen durch einen „Silent Check“ unterzogen.

Das Kontrollzentrum des Video-Assistent

Die Bundesligaspiele ob Heim oder Auswärts werden in einer kompletten Länge von einem Replay Zentrum in Köln verfolgt. Pro Spiel wird ein Video-Assistent durch zwei Operator und einen ausgebildeten Schiedstrichter ausgeführt, die die Situationen der Entscheidungen beraten und unterstützen werden. Im Stadion wird der neue fünfte Assistent über einem Headset von einer Fehlentscheidung zum Feldschiedstrichter aufgenommen. Daraufhin wird dieser für eine kurze Analyse das Spiel verlassen. Es werden bei den deutschen Stadien sogenannte „Review Areas“ bei den Trainerbänken installiert, die den Schiedstrichtern einen Zugriff über einen Bildschirm bei ca. von 25 Spielfeldkameras gewährt. Man erinnert es sich anderen Sportarten wie Eishockey und American Football. Es ist noch nicht geplant, ob es eine strittige Szene im Stadien auf einer Videoleinwand übertragen werden soll. Das Beraten der Ergebnisse von dem Referee und Videoschiedstrichtern, soll laut Hellmut Krug schriftlich eingestellt sein.

Am 05. August beim DFL Supercup von FC Bayern München und Dortmund im Signal Iduna Park soll vom Video-Assistent ein erster Testlauf stattfinden. Es ist eine Generalprobe für das Videosystem.

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