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Viktoria Köln stellt Weltmeister Jürgen Kohler als neuen Trainer für die U19 vor

Viktoria macht mit dem Weltmeister einen Schritt in eine neue Dimension von Jugendarbeit.

Mit Jürgen Kohler holt Viktoria Köln einen der erfahrensten deutschen Fußballer als Trainer für seine U19- Mannschaft. Dazu Roland Koch, Leiter des Nachwuchszentrums Viktoria Köln: „Jürgen Kohler hat alle Stationen durchlaufen, von denen junge Fußballer nur träumen können, die Profis werden wollen.“ Mit seiner auf wie neben dem Platz geradlinigen, kämpferischen und dabei immer fairen Art habe Kohler den Weg von den Jugendmannschaften in seinem Heimatverein in die Jugendabteilung des damaligen Bundesligaclubs Waldhof Mannheim genommen und 1983 und 1984 achtmal international für die U-18 Nationalmannschaft gespielt. Weitere Stationen führten über das Bundesligateam der Mannheimer zum 1. FC Köln: „In dieser Zeit haben wir uns kennen und schätzen gelernt“, so Koch, der damals Co-Trainer in der Daum-Ära beim FC war.

Aus dieser gegenseitigen Wertschätzung entspringe das heutige Engagement von Jürgen Kohler für die Viktoria, erklärt Koch: „Wenn jemand in Deutschland die Tugenden verkörpert, die den deutschen Fußball großgemacht haben, dann ist das Jürgen Kohler. Er hat in seiner Jugend gelernt, was man mit Ehrgeiz und harter Arbeit und seinen fußballerischen Qualitäten unter systematischer, professioneller Anleitung durch gute Trainer erreichen kann. Und er hat erlebt, dass eine Karriere aus einem kleinen Verein bis in die Spitze der deutschen und internationalen Clubs möglich ist – wie gesagt: unter leidenschaftlicher, professioneller Anleitung. Wir von der Viktoria sind stolz und glücklich, unseren jungen Spielern diesen Trainer schenken zu können. Ich betone: schenken! Denn ein größeres Geschenk kann ein Verein seinen Talenten nicht machen!“

Dem bisherigen Trainer, Lukas Beruda, der diese Aufgabe neben seinem eigentlichen Beruf mit großem Einsatz wahrgenommen habe, danke der Vorstand der Viktoria ausdrücklich. Er wünsche ihm auf seinem weiteren Weg als Trainer Glück und Erfolg.

Die Verpflichtung Kohlers, so Koch abschließend, sei der Schritt in eine neue Dimension von Jugendarbeit mit der U-19er Mannschaft. Kohler war nach Franz Beckenbauer, Lothar Matthäus und Jürgen Klinsmann der vierte deutsche Fußballspieler, der in mehr als 100 Spielen für Deutschland auflief. Er überzeugte beim 1.FC Köln, Bayern München und Borussia Dortmund. Er holte drei deutsche Meistertitel, die Champions League und den UEFA-Pokal, wurde Welt- und Europameister. Er gewann mit Juventus Turin zudem die italienische Meisterschaft und wurde dort auch zum besten ausländischen Spieler gewählt. Deutschlands „Fußballer des Jahres“ von 1997 verkörpere alles, womit sich junge Spieler identifizieren können und sollten. „Das bedeutet einen hohen Anspruch an unsere jungen Spieler, aber auch die Chance, dies von einem Könner der Extraklasse vermittelt zu bekommen“ so Koch.

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